Erste positive Schritte für die Versorgung von ME/CFS und PAIS in Oberösterreich
- 9. Juli
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Endlich können wir erste positive Neuigkeiten zur medizinischen Versorgung von Menschen mit ME/CFS und anderen postakuten Infektionssyndromen in Oberösterreich teilen.
UN:LOCKJU setzt sich als Teil der Betroffeneninitiative ME/CFS Oberösterreich seit geraumer Zeit intensiv dafür ein, die derzeit unzureichende Versorgung zu verbessern.
Bei zwei Vernetzungstreffen gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander konnten wichtige Anliegen eingebracht und erste Schritte in die richtige Richtung angestoßen werden.
Im Juli 2026 nimmt nun eine Projektgruppe des Landes Oberösterreich gemeinsam mit der Österreichischen Gesundheitskasse ihre Arbeit auf. Geplant ist ein Versorgungskonzept mit einer spezialisierten Anlaufstelle am Klinikum Wels, die 2027 starten soll.
Wir wurden als Betroffeneninitiative bereits zu einem ersten Gespräch eingeladen. Besonders freut uns, dass uns eine aktive Einbindung in den weiteren Prozess und in die Entwicklung des Versorgungskonzepts zugesichert wurde.
Nach vielen Stunden der Vorbereitung, zahlreichen Gesprächen und großem persönlichem Einsatz sehen wir nun erstmals, dass unsere Bemühungen Wirkung zeigen. Darüber sind wir überglücklich – auch wenn uns bewusst ist, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.
Wir werden unser Wissen und die Erfahrungen der betroffenen Familien bestmöglich einbringen. Besonders wichtig ist uns, dass die Versorgung tatsächlich an den Bedürfnissen der Erkrankten ausgerichtet wird und auch Kinder, Jugendliche, schwer und schwerst Erkrankte mitgedacht werden.



