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NASA-Lean-Test

Standardisierter Stehtest zur Untersuchung von Kreislauf und Herzfrequenz in aufrechter Position, um Orthostase-Probleme wie POTS oder OI bei Kindern und Jugendlichen besser beurteilen zu können.

Der NASA-Lean-Test ist ein standardisierter Stehtest, bei dem untersucht wird, wie sich Herzfrequenz und Blutdruck in aufrechter Position verändern. Kind oder Jugendliche*r stehen dabei über einen festgelegten Zeitraum an eine senkrechte Fläche gelehnt, während regelmäßig Puls und Blutdruck gemessen werden. So lässt sich erkennen, ob beim Aufrichten und Stehen auffällige Kreislaufreaktionen auftreten, zum Beispiel passend zu POTS oder orthostatischer Intoleranz.


Für Betroffene kann der Test sehr unangenehm sein: Längeres Stehen mit Kreislaufproblemen führt oft zu starkem Schwindel, Übelkeit, Herzrasen, Schwächegefühl und im Extremfall auch zu einer Ohnmacht. Es ist wichtig, dass der Test von einem medizinischen Team durchgeführt wird, das diese Reaktionen kennt, Sicherheit gibt und den Test bei Bedarf sofort abbrechen kann.


Für Familien kann ein gut dokumentierter NASA-Lean-Test helfen, Beschwerden ernst genommen zu bekommen. Die gemessenen Werte bieten eine Grundlage, um über Diagnose, Behandlungsmöglichkeiten und notwendige Entlastungen im Alltag und in der Schule zu sprechen.


Eine andere Variante ist die Kipptischuntersuchung.

Synonyme:

NASA-Stehtest, NASA-Lean-Stehtest, orthostatischer Stehtest nach NASA, standardisierter Stehversuch

Wichtiger Hinweis: Die Erklärungen in diesem Glossar wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, um komplexe Begriffe verständlich zu machen. Sie dienen jedoch nur der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung. Wir übernehmen keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Definitionen. Im Zweifelsfall empfehlen wir stets, offizielle Quellen oder Experten zu konsultieren.

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