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Ruth und Birgit bei Ö1: Sichtbarkeit für ME/CFS bei jungen Menschen

11. Sept.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Sept.


Am 10. September 2026 waren unsere Mitgründerin Ruth Karner und Birgit Lange, ebenfalls Mutter eines an ME/CFS erkrankten Sohnes und Mitglied bei UN:LOCKJU, in der Ö1-Sendung Punkt eins zu Gast. Im Interview „ME/CFS: Meine Jugend ohne mich" sprachen die beiden über den Alltag mit einem an ME/CFS erkrankten Kind und setzten sich dafür ein, dieser bislang oft unsichtbaren Krankheit bei jungen Menschen mehr Gehör zu verschaffen.


Dabei wurde deutlich, wie sehr ME/CFS das Leben der betroffenen Kinder und Jugendlichen, aber auch jenes ihrer Familien verändert. Schule, Freundschaften, Freizeit und eine altersgerechte Selbstständigkeit sind oft nur eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich. Gleichzeitig fehlt es weiterhin an ausreichender medizinischer Versorgung, passenden Unterstützungsangeboten und gesellschaftlichem Verständnis.


Umso wichtiger ist es, die Erfahrungen der Betroffenen sichtbar zu machen und darüber zu sprechen, was Kinder und Jugendliche mit ME/CFS und ihre Familien tatsächlich brauchen.


Wir bedanken uns bei der Moderatorin, Frau Zeithammer, für ihr Interesse und die vielen wertvollen Fragen, sowie beim Sender Ö1 für die Möglichkeit, dieses wichtige Thema einem breiten Publikum näherzubringen. Bei Birgit bedanken wir uns für ihre Offenheit und ihren Einsatz für mehr Sichtbarkeit von ME/CFS.


Die Sendung „ME/CFS: Meine Jugend ohne mich“ kann auf der Ö1-Website etwa 30 Tage nach Ausstrahlung nachgehört werden.

 
 
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