Sehr viele gute Neuigkeiten! Teilnahme am Stakeholder-Meeting der WE&ME Stiftung am 13.01.2026
- 16. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Jan.
Eigentlich haben wir eine Live-Teilnahme angedacht. Aber jede Menge Blitzeis auf allen Straßen und Wegen hat uns mit remote-Variante zuhause gehalten. Aber eigentlich stehen alle Zeichen auf Tauwetter! Wir haben seit unserer Aktivität oft harte und schwierige Meldungen zu verarbeiten. Heute aber war einfach ein Freudentag! Endlich scheint sich richtig was zu tun!

Hier ein kurzer Überblick:
Medizinische Versorgung
BURGENLAND:
Die Versorgung im Burgenland soll in Bad Tatzmannsdorf in Synergien mit den Kurmöglichkeiten erfolgen. Es soll ein eigenes "Ambulatorium" gegründet werden, multidisziplinär, stationär und ambulant, wissenschaftlich begleitet, usw. Start heuer 2026! Burgenland bekommt Anlaufstelle für ME/CFS - burgenland.ORF.at
SALZBURG:
Versorgung wird im Tauernklinikum angeboten werden, aber das Konzept wird auch Telemedizin (Online Ambulanz) und aufsuchende Medizin (!) für Schwerstbetroffene beinhalten.
STEIERMARK:
Versorgung für PAIS-Patienten beschlossen, dahinter steht Josef Smolle, ehem. Rektor der Med Uni Graz. Anscheinend läuft gerade die Ausschreibung für die ärztl. Leitung.
Konzept zum Download: https://gesundheitsfonds-steiermark.at/projekte/long-covid/#info
WIEN:
In Wien ist es auch beschlossen und finanziell kalkuliert, der Start liegt aber leider noch in der Ferne. Derzeit wird evaluiert und konzipiert. Budget steht!
NIEDERÖSTERREICH:
Auch Niederösterreich wird 2026 starten. Es kommt eine Ambulanz in St. Pölten. In der Pilotphase nur für das Mostviertel. Labor und mobile Teams. Anscheinend im Landtag von allen Parteien getragen! Diese fünf Bundesländer sind also in Aktion, angeblich alle in Abstimmung mit dem nationalen Referenzzentrum.
Weitere für Euch spannende Themen von dort:
Das nationale Referenzzentrum ( https://www.meduniwien.ac.at/web/referenzzentrum-postvirale-syndrome/) und der WWTF ( https://www.wwtf.at/index.php ), sind an großen Forschungsprojekten zu dem Thema dran, versuchen junge Wissenschaftler*innen dafür nach Wien zu bekommen und da einen internationalen Forschungsstandort zu etablieren. Das Referenzzentrum baut derzeit eine Biodatenbank auf.
Projekt Nordlicht: Der Verein CARITAS SOCIALIS startet heuer ein eigenes Projekt für mobile, aufsuchende Betreuung Betroffener ZUHAUSE im Wiener Stadtgebiet. Das Projekt ist sehr umfangreich und heißt Nordlicht. (https://www.cs.at/angebote/nordlicht)
Soweit ein Blick ins restliche Österreich und endlich mal positive Entwicklungen!
Und was ist mit Oberösterreich?
Leider ist nichts zu hören bezüglich Pläne in der medizinischen Versorgung! Wir sind in dieser Thematik schon lange sehr aktiv im Hintergrund. Wir putzen viele Türklinken und führen viele Gespräche.
Am 06.02. steht in Oberösterreich das nächste von uns als aktiver Teil der Betroffeneninitiative OÖ (https://www.ooe-mecfs.at) organisierte Treffen vieler Vertreter*innen aus Medizin, Versicherungen, REHAs,... mit der LHStv LR Haberlander an.
Kommende Wochen haben wir mit ihr bereits ein Vorgespräch!
Bei keinem Versorgungszentrumsplan bisher, werden Kinder- und Jugendliche thematisiert!
Wir haben in Oö bereits eine wertvolle, pädriatrische Expertise im kokon in Rohrbach (seit Jahren REHA-Turnusse für Post Covid und ME/CFS unter der ärztlichen Leitung von Dr. Beate Biesenbach, allerdings ohne Telemedizin, ohne ambulante Betreuung, rein REHA.) Wir versuchen, darauf hinzuweisen, dass in der medizinischen Versorgung dringend auch ein Fokus auf Kinder gelegt werden muss!
Wir sind dran, dass auch OÖ endlich in Bewegung kommt!
Es ist höchste Zeit!
Hier die Presseaussendung der WE&ME Foundation:

