Besuch im Bildungsministerium
- 19. Apr.
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Nach einigen Anläufen ist es uns gelungen: Wir haben einen Termin im Bildungsministerium erhalten.

Dort konnten wir auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit ME/CFS und PAIS aufmerksam machen – insbesondere im Kontext des aktuellen Schulsystems. In einem umfassenden Papier haben wir versucht, die Erkrankungen verständlich darzustellen und die konkreten Hürden im
schulischen Alltag sichtbar zu machen.
Ein zentrales Anliegen war es, zwischen unterschiedlichen Betroffenengruppen zu differenzieren: jenen Kindern, die mit Einschränkungen noch am Präsenzunterricht teilnehmen können, und jenen, für die ein Schulbesuch vor Ort aktuell nicht mehr möglich ist. Für beide Gruppen braucht es gezielte und angepasste Lösungen, um Bildung weiterhin zugänglich zu machen.
Ebenso war es uns wichtig zu betonen, dass diese jungen Menschen keine Einzelfälle sind. Die Zahl der Betroffenen ist hoch – vermutlich deutlich höher, als aktuell sichtbar, da viele Fälle noch unentdeckt, undiagnostiziert oder falsch diagnostiziert sind.
Besonders zentral ist für uns die Verantwortung des Bildungssystems für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen: die Vermeidung von PEMs und einer chronischen Verschlechterung, bei gleichzeitiger Sicherstellung ihrer Bildungschancen.

Der Termin markiert einen wichtigen ersten Schritt. Wir freuen uns, dass unsere Anliegen Gehör gefunden haben und hoffen auf weitere zielführende Gespräche.



